Silvano Wolf
Zur vergangenen Saison
Silvano, was war in der vergangenen Saison dein persönliches Highlight?
Mein persönliches Highlight war die Europameisterschaft Anfang März in Aserbaidschan. Dort gewann ich in der U23-Wertung eine Silbermedaille im Vertikal und eine Bronzemedaille im Individual. Außerdem erreichte ich kurz darauf noch den 5. Platz in der Teamwertung der Langdistanz-Weltmeisterschaft ohne Jugendwertung in Arêches Beaufort und den 8. Platz in der Overall-Wertung. Insgesamt konnte ich bei vier Weltcup-Rennen Top-Ten-Platzierungen bei den Erwachsenen erzielen und das in meiner ersten Saison. Mir ist bewusst, dass dies außergewöhnlich ist, und darauf bin ich sehr stolz. Es war eine sehr erfolgreiche Saison.
Gab es auch einen Rückschlag oder eine schwierige Situation?
Nervig war, dass ich beim ersten Weltcup-Einsatz krank war und nicht an den Start gehen konnte. Sonst blieb aber alles verletzungsfrei. [BK1] Da der Großteil der Rennen erst nach den Olympischen Winterspielen stattfand, konnte ich mich perfekt darauf vorbereiten.
Welches Ziel hast du dir für die kommende Saison gesetzt?
Ich würde gerne an die Resultate der vergangenen Saison anschließen. Bei der U23-Weltmeisterschaft möchte ich wieder erfolgreich sein und ansonsten einfach an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen und mich noch weiter nach vorne orientieren. Langfristiges Ziel ist für mich Olympia 2033, weil es da die Disziplin Individual geben wird – was heuer noch nicht der Fall war. Individual und Vertical sind meine Kernkompetenzen und es ist mein Ziel, dort dabei zu sein.
Zum Ski-Club und seiner Geschichte
Seit wann bist du beim Ski-Club Arlberg?
Seit knapp zehn Jahren bin ich beim Ski-Club.
Was bedeutet dir persönlich die Mitgliedschaft in einem so traditionsreichen Ski-Club?
Es ist natürlich toll, wenn man Mitglied beim größten Ski-Club der Welt sein darf. Für die Unterstützung bin ich sehr dankbar, das ist nicht selbstverständlich, und hier konnte ich mich frei entfalten.
Erinnerst du dich an eine besondere Anekdote oder Geschichte, die du mit dem Ski-Club erlebt hast und die dir immer in Erinnerung bleiben wird?
Keine spezielle Anekdote, aber man erinnert sich gerne an die Sommerkurse zurück, wo wir oft am Gletscher waren. Viele Trainings waren ein großer Spaß und ich denke gerne daran zurück.
Was macht den Zusammenhalt im Ski-Club für dich aus?
Egal, welche Sportart man ausübt, man wird unterstützt und mit offenen Armen empfangen. Das ist einfach toll.
Wenn du dir den Ski-Club in weiteren 25 Jahren vorstellst – was wünschst du dir für die nächste Generation von Athleten?
Dass diese auch weiterhin genau so unterstützt werden, wie ich es wurde, und dass man diese Tradition unbedingt so beibehält.