3.Jan 2026

Happy Birthday Ski-Club Arlberg!

125 Jahre Ski-Club Arlberg: Eine Erfolgsgeschichte des Skisports

Am 3. Januar 2026 feiert der Ski-Club Arlberg einen runden Geburtstag! Durchaus mit Stolz kann der Club mittlerweile auf 125 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Gegründet im Jahr 1901 in St. Christoph, hat der Ski-Club Arlberg in all den Jahren maßgeblich und aktiv zur Entwicklung des Skilaufs beigetragen – so war er nicht zuletzt auch an der Gründung des Österreichischen und Deutschen Skiverbandes mitbeteiligt - und gilt bis heute als eine unverzichtbare Institution im Schneesport.

Gründung vor 125 Jahren – die Geburtsstunde des Ski-Club Arlberg

Am 3. Jänner 1901 wurde im Gästebuch des Hospizes in St. Christoph mit eindrucksvollen Worten ein historischer Moment festgehalten: die Gründung des Ski-Club Arlberg mit dem legendären Gründungsspruch: „Durch die Natur entzückt, durch den Sport begeistert, durchdrungen von der Notwendigkeit, am Arlberg einen bescheidenen Sammelpunkt für die Freunde dieses edlen Vergnügens zu schaffen, fühlten sich die am ex tempore beteiligten Ausflügler bewogen, den Ski-Club Arlberg zu gründen!“

Die Gründung erfolgte anlässlich einer Skitour von St. Anton nach St. Christoph am Arlberg. Sieben weitsichtige Männer und eine Frau – die Tochter des Hospizwirtes – erkannten früh das große Potenzial des Skilaufs für die Arlbergregion. Zum ersten Obmann wurde Carl Schuler gewählt, unterstützt von Persönlichkeiten wie Dr. Adolf Rybiczka, Josef Schneider, Ferdinand Beil, Fritz Gerstel, Rudolf Schuler sowie Oswald und Lisl Trojer, deren Familie eng mit dem Hospiz St. Christoph verbunden war. Mit dieser Vision legten sie vor 125 Jahren den Grundstein für einen der traditionsreichsten Wintersportvereine der Alpen.

Die „Arlberg Technik“: Fundament des Skifahrens

Ein bedeutendes Vermächtnis des Ski-Clubs ist die von Hannes Schneider ins Leben gerufene „Arlberg Technik“. Diese innovative Methode hat die Art und Weise, wie Skifahren erlernt wird, revolutioniert und bildet noch heute die Grundlage für den Skisport. Durch diese Technik haben unzählige Anfänger und Fortgeschrittene die Freude am Skifahren entdeckt, meist ihr ganzes Leben lang!

Veranstaltungen mit Tradition

Der Ski-Club Arlberg war und ist nicht nur Pionier in der Ausbildung des alpinen Skilaufs, sondern auch maßgeblich an der Entwicklung bedeutender Rennveranstaltungen beteiligt. Historische Bewerbe wie das Arlberg-Kandahar-Rennen – erstmals 1928 ausgetragen – und das Madlochrennen waren bereits lange vor der Einführung des Alpinen Skiweltcups Fixpunkte im internationalen Rennkalender.

Ein besonderer Meilenstein in der jüngeren Vereinsgeschichte war die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2001 in St. Anton am Arlberg. Die dabei gesammelten sportlichen und organisatorischen Erfahrungen bilden eine wichtige Grundlage für die derzeitigen Vorbereitungen für die Bewerbung für die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2033 und unterstreichen den Anspruch, den Arlberg auch in Zukunft als Bühne für den internationalen Spitzensport zu positionieren.

Rennerfolge und Medaillen

Mit 118 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften hat der Ski-Club Arlberg seine Vormachtstellung im Rennsport eindrucksvoll unter Beweis gestellt und stellt mehr Olympiasieger und Weltmeister als jeder andere Club. Diese Erfolge sind das Resultat harter Arbeit, großer Leidenschaft und einer starken Gemeinschaft.

Internationale Mitglieder und Jugendförderung

Mit über 9.000 Mitgliedern aus über 60 Nationen verbindet der Ski-Club Arlberg eine große Gemeinschaft mit dem Arlberg. Neben seiner gesellschaftlichen Tradition ist seit jeher eine breite Nachwuchs- und Jugendarbeit eines der Hauptanliegen des Ski-Club Arlberg. Jährlich erhalten rund 250 Kinder aus den Arlbergorten hier die erforderliche Unterstützung und das Rüstzeug für ein Leben voller Freude mit dem Ski- und Schneesport.

Ein Jubiläumsbuch und aktuelle Erfolge

Anlässlich des 125. Geburtstags wird das neue Buch „Ski-Club Arlberg: Geschichte und Menschen“ veröffentlicht, verfasst vom Historiker Christoph Thöny. Dieses Werk bietet einen faszinierenden Einblick in die beeindruckende Historie des Clubs.

Im sportlichen Bereich tragen die SCA-Rennläuferinnen entscheidend zum Jubiläums-jahr bei. Sowohl Nina Ortlieb als auch Magdalena Egger haben durch ihre bisherigen Leistungen berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2026. Olympiateilnehmer Christian Borgnaes startet mittlerweile für Dänemark, aber immer auch unter der Flagge des Ski-Club Arlberg. Leonie Zegg konnte kürzlich sogar ihre erste Europacupabfahrt gewinnen und setzt damit neue Maßstäbe für die kommende Saison. Doch der SCA steht längst nicht nur für alpinen Rennsport: Auch in alternativen Wintersportdisziplinen prägen junge Athlet:innen das sportliche Bild des Vereins – etwa Valentin Rainer und Jana Häusl im Freeriden sowie Silvano Wolf im Skibergsteigen. Damit zeigt sich die sportliche Vielfalt des Ski-Club Arlberg eindrucksvoll über alle Disziplinen hinweg.

Fazit

Der Ski-Club Arlberg blickt auf eine stolze Geschichte zurück und ist bereit für die Zukunft. Mit einem starken Fokus auf gesellschaftliche Tradition, breite Jugendförderung und Spitzenleistungen im Rennsport bleibt der Club eine zentrale Institution im internationalen Skisport.

125 Jahre – ein Jubiläum, das verbindet

Am 3. Jänner 2026 feiert die gesamte Ski-Club Arlberg-Familie weltweit den 125. Geburtstag ihres Clubs. Mitglieder, Athlet:innen, Partner und Freund:innen stoßen rund um den Globus auf den Ski-Club Arlberg an und teilen die Verbundenheit zu einer einzigartigen Gemeinschaft, die seit Generationen Menschen über Ländergrenzen hinweg verbindet. Über das gesamte Jubiläumsjahr hinweg gibt es zahlreiche 125-Jahr-Momente, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des SCA sichtbar machen. Den feierlichen Höhepunkt bildet schließlich die offizielle Geburtstagsparty im Rahmen der Generalversammlung am 19. September 2026 am Gründungsort St. Christoph am Arlberg.

🎥 Videobotschaft der SCA Präsidenten

🎥 Der neue Ski-Club Arlberg Film

Mit einem traditionellen „Ski Heil“ auf die nächsten 125 Jahre!

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